Organisation, Wesen und Werden

Für die Heimatortsgemeinschaft Neustadt gilt wie für die meisten HOG der Regionalgruppe Burzenland die Familienmitgliedschaft. Seit ihrer Gründung stieg die Mitgliederzahl um ein Vielfaches. Sie umfasst gegenwärtig 623 Familien, bzw. 900 Personen.

Die HOG will den Zusammenhalt ihrer Mitglieder fördern, die Verbindung zu Neustadt aufrechthalten und den noch dort Lebenden bei Bedarf Hilfe leisten. An ihrer Spitze steht ein siebenköpfiger Vorstand, Vorstandsvorsitzender oder „Nachbarvater” ist seit 2006 Helfried Götz.

Der aktuelle Vorstand:

Vorsitzender: Helfried Götz
Stellvertreter: nicht besetzt
Schriftführer: Waltraud Zacker
Kassier: Gerda Zopp
Jugendvertreter:

nicht besetzt

Redaktion der „Neustädter Nachrichten”:


Beate Schramm,
Nora Zacker


Im Abstand von drei Jahren finden die großen „Neustädter Treffen” statt (1993 und 1996 in Willingen im Hochsauerland, 1999, 2002, 2006, 2009 und 2012 in Friedrichroda im Thüringer Wald). Dazu gibt es jährlich kleinere regionale Veranstaltungen (z.B. den „Geschworenen-Montag” in Stuttgart oder das Musikantentreffen).

Der Gasthof „GOLDENES LAMM” in der Langen Gasse (Inhaber Fam. Fandrey-Ries) ist der Treffpunkt der Neustädter bei dem jährlich zu Pfingsten in Dinkelsbühl stattfindenden Heimattag der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen und evangelischen Banater Schwaben in Deutschland.

Zur Erinnerung an die alte Heimat wie an besondere Ereignisse im Leben ihrer ehemaligen Bewohner wurden Fotoalben zusammengestellt, die alte Aufnahmen aus Neustadt ebenso zeigen wie Gruppenbilder der Konfirmanden im Verlauf der Jahrzehnte oder die Portraits der im 2. Weltkrieg Gefallenen und während der Deportation in die Sowjetunion Verstorbenen.

Aus dem Nachlass der gebürtigen Neustädterin Martha Galter wurde ein Gedichtband herausgegeben. Ebenso erschien zum 100-jährigen Gündungsjubiläum der Neustädter deutschen Schule 1979 eine Festbroschüre. 1997 erschien der Bildband „Neustadt im Burzenland”, das Anschriftenverzeichnis wird regelmäßig aktualisiert und an alle Mitglieder verteilt, ein Heimatbuch ist in Arbeit.

Sehr intensiv wird auch Familienforschung betrieben. Langjährig engagierte sich in diesem Bereich Gerhard Dick; er hat mittlerweile alle auffindbaren Kirchenmatrikeln über das Programm AHNDATA auch digital erfasst und in Gundelsheim für weitere Forschungen zur Verfügung gestellt. Mit Klaus Dieter Müller konnte 2003 ein neuer Mitarbeiter gewonnen werden, der mit Interesse die Arbeit von Gerhard Dick fortführt.

Die Verbindung zur Heimatgemeinde ist nie abgerissen. Regelmäßig wurden in der schweren Zeit vor 1990 Paket- und Geschenksendungen organisiert. Dank der Spendenfreudigkeit der Neustädter konnten auch ein Läutewerk für die Kirchturmglocken sowie die für einen Neuanstrich der Kirche benötigten Farben bereitgestellt und nach Neustadt geschickt werden. Die HOG ist auch weiterhin bemüht, der Heimatgemeinde und ihren Landsleuten bei Bedarf nach Möglichkeit beizustehen und Hilfe zu leisten.

Die Organisation der Treffen, das Erscheinen der „Neustädter Nachrichten”, die Wahrung der Verbindung zur Heimat - sie alle beruhen auf dem Engagement und der Arbeit der Vorstände unter den Nachbarvätern Thomas Dick, Fritz Lukesch, Helmut Schmidts, Andreas Porr, Werner Zerelles, Martin Bartesch, Dietmar Wagner, Helfried Götz und nicht zuletzt der vielen freiwilligen Helfer.

Im Sommer 2009 fanden beim 14. Großen Neustädter Treffen in Friedrichroda Vorstandswahlen statt. Einige Ämter konnten neu besetzt, andere von den bisherigen Amtsträgern weitergeführt werden. Derzeit gilt noch die bereits 1982 beschlossene Satzung in nachfolgend wiedergegebenem Wortlaut - der allerdings in weiten Teilen anpassungsbedürftig ist.